Ein Haus zu bauen ist für die meisten wahrscheinlich die größte Investition im ganzen Leben. Umso wichtiger, dass man den richtigen Partner für sein Bauvorhaben findet. Auch die Entscheidung für die beste Bauweise ist nicht leicht, darum sollte man auf jeden Fall gut informiert sein. Wir haben hier fünf Fragen zum Thema Fertighaus zusammengefasst.

Wie lange dauert der Bau eines Fertighauses?

Wir haben beim renommierten Anbieter HARTL HAUS nachgefragt: Die Häuser in Holzriegelbauweise können in der Regel nach nur 3 Monaten ab dem 1. Aufbautag schlüsselfertig übergeben werden. Der Vollwärmeschutz und die Fenster, die bei HARTL HAUS aus der hauseigenen Tischlerei stammen, werden bereits im Werk eingebaut. Das hat den großen Vorteil, dass die Produktion völlig unabhängig von der Witterung stattfindet und höchste Qualität gewährleistet werden kann. Der Hausaufbau geht beim Fertighaus wesentlich schneller als beim Massivbau, nicht zu vergessen sind aber auch hier die vorher nötigen Schritte. Die nötigen Behördenwege werden zum Beispiel sehr oft unterschätzt. Auch für die Planungsphase sollte man ausreichend Zeit kalkulieren, denn wie sagt man so schön: Gut geplant ist halb gebaut!

Abgesehen von der kurzen Bauzeit – welche Vorteile bietet ein Fertighaus noch?

Die Vorteile eines Fertighauses liegen auf der Hand und die folgende Liste könnte wahrscheinlich bis ins Unendliche fortgeführt werden:

Fixer Preis: Die Fixpreisgarantie schützt Sie vor bösen Überraschungen und nicht abschätzbaren Kosten, den diese stehen bereits bei Vertragsabschluss fest. Sofern während der Bauphase keine Änderungen gewünscht werden, wird exakt der angebotene Preis fällig – was auch bei der Finanzierung von Vorteil ist.

Klimaschutz: Bei einem Haus in Holzriegelbauweise werden bessere Dämmeigenschaften bei geringeren Wandstärken erreicht. Holz bindet CO2 und ist ein natürlich gewachsener Rohstoff, der für Wohnlichkeit und Wärme sorgt.

Gewährleistung: Fertighäuser werden von den Anbietern je nach gewünschter Ausbaustufe komplett errichtet. Das hat den Vorteil, dass Gewährleistung und Garantie nicht nur für die einzelnen Teile (z.B. Fenster) gelten, sondern für das komplette Bauwerk.

Musterhäuser: Grundrisse und Pläne richtig zu lesen ist gar nicht so leicht. Man weiß oft nicht, ob ein Haus wirklich so aussehen wird, wie man es sich vorstellt. In Musterhausparks können Fertighäuser besichtigt werden und auch eigene Wunschvorstellungen gleich mit den Herstellern besprochen werden.

Nur ein Ansprechpartner: Bei den meisten Fertighaus-Anbietern gibt es einen Ansprechpartner für das gesamte Bauvorhaben. Sie müssen sich daher nicht um alle einzelnen Gewerke selber kümmern.

Wie ist das bei Naturereignissen, bietet da ein Fertighaus den gleichen Schutz wie ein Massivbau?

Die Holz- und Ziegelbau werden nach den exakt gleichen Regeln geplant und ausgeführt und somit bieten beide Bauweisen den besten Schutz bei starken Windstürmen. Im Falle eines Hochwassers haben die Erfahrungen aus vergangen Jahren (Stichwort: Jahrhunderthochwasser) gezeigt, dass ein Fertigteilhaus in Holzriegelbauweise wesentlich schneller wieder austrocknet und einfacher saniert werden kann. Brände von Einfamilienhäusern kommen zum Glück nicht mehr so oft vor. Wissen sollte man aber trotzdem, dass das Brandverhalten eines Hauses eigentlich mehr mit der Einrichtung als mit der Bauweise zu tun hat. Im Brandfall ist Einsturzrisiko eines Hauses in Holzriegelbauweise für die Feuerwehr leichter kalkulierbar. Die Brandbekämpfung wird einfacher und das bedeutet wiederum mehr Schutz für die Bewohner bietet.

Was ist eine Installationsebene?

Die Installationsebene ist eine zusätzliche Schicht bei der Holzriegelwand, in der die Installationen untergebracht werden; sie liegt zwischen der raumseitigen Beplankung und der Dampfbremse. Werden Installationswände für Wasser und Heizung vorgesetzt ausgeführt, hat das den Vorteil, dass nachträgliche Änderungen an den Sanitärinstallationen möglich sind, ohne dass die Außenwand beschädigt wird. Achtung: Manche Billiganbieter verzichten auf die Installationsebene, um Kosten zu sparen. Nicht selten entstehen dann aber Probleme mit der Luftdichtheit, weil Durchdringungen nicht richtig abgedichtet werden!

Worauf sollte ich bei der Wahl eines Anbieters achten?

Das wichtigste bei der Wahl eines Fertighaus-Anbieters ist, dass Sie nicht Äpfel mit Birnen vergleichen. Holen Sie Infomaterial und Angebote von verschiedenen Anbietern ein und vergleichen Sie den jeweiligen Leistungsumfang und die verwendeten Materialen genau.

– Ist der Anbieter Mitglied im Fertighausverband und erfüllt damit die Qualitätsstandards?

– Welche Materialien werden verwendet? Welche Fenster und Türen werden eingebaut?

– Wo werden die Häuser produziert? Woher stammen die Rohstoffe?

– Welche Referenzen kann der Anbieter vorweisen? Wie zufrieden sind die Kunden?

– Wie lange ist der Anbieter schon am Markt (Erfahrung)?

– Bietet der Anbieter alles aus einer Hand? Oder arbeitet er vorwiegend mit Subfirmen und Sie müssen lästige Verantwortungswechsel in Kauf nehmen?

– Wie sieht es mit der Gewährleistung aus? Wer ist Ansprechpartner für Reklamationen?

Die Entscheidung für die beste Bauweise und den richtigen Anbieter kann Ihnen letztendlich niemand abnehmen, wir hoffen aber, dass Ihnen diese Fragen helfen werden, Qualitätsmerkmale zu erkennen und die Spreu vom Weizen zu trennen. Wir wünschen Ihnen aber auf jeden Fall alles Gute und dass Ihre Hausträume in Erfüllung gehen!

Dieser Beitrag entstand in Zusammenarbeit mit HARTL HAUS – dem österreichischen Qualitätsführer im Fertighausbau.