Die Weiterentwicklung der Technologien ist in vollem Gange – Zeit, mal eine kleine Reise in die Zukunft zu wagen. Wie sieht das städtische Leben und Wohnen wohl in den nächsten Jahren aus? Fliegende Taxis und vernetzte Straßenlaternen klingen heute noch nach Zukunftsmusik. Bis 2030 sollen genau diese jedoch zur Realität für Bewohner der sogenannten Smart Cities werden.

Prognosen zufolge wird die vernetzte Technologie ab 2040 sogar noch einen bedeutenden Schritt weiterkommen und großen Einfluss auf unsere eigenen vier Wände haben: Häuser sollen zu diesem Zeitpunkt ansprechbar sein – ihre Bewohner können dann beispielsweise Temperatur- und Lichtanpassungen durch den bloßen Einsatz ihrer Stimme vornehmen.

Welches Potenzial steckt noch in den Smart Buildings von morgen? Photovoltaik-Zellen auf den Dächern sorgen für den nötigen Strom, während Wassertonnen für die Versorgung der integrierten Farmen genutzt werden. Zur besseren Orientierung wird die städtische Infrastruktur durch virtuelle Helfer erklärt. Straßenlaternen zeigen den richtigen Weg nach Hause. Wie ein solches Smart Building aussehen könnte, zeigt die Grafik unterhalb des Artikels.

Sweet smart Home: Bequemlichkeit für die eigenen vier Wände

Schon jetzt sind AR-Lösungen (erweiterte Realität) für unser Zuhause bereits voll im Trend und Begriffe wie „Smart Home“ und „Smart Living“ jedem bekannt. Jalousien, die sich automatisch bei Dämmerung schließen, die Heizung schon vor Ankunft per Smartphone auf Wohlfühltemperatur stellen oder per Sprachsteuerung einfach fehlende Vorräte im Kühlschrank nachbestellen: Was vor kurzer Zeit noch ferne Zukunftsvisionen waren, gehört für viele schon heute zum alltäglichen Leben.

Umzug mit AR-Technologien

Smarte Technologien in ein Haus oder eine Wohnung zu implementieren, erleichtert den Alltag enorm, doch setzen neue AR- Lösungen bereits um einiges früher an. Bei der Wohnungssuche sowie beim Umzug bieten zukünftige AR-Technologien wertvolle Unterstützung. Mithilfe von Immobilien Apps ist es jetzt bereits möglich direkt beim Spazierengehen freistehende Miet- und Eigentumswohnungen angezeigt zu bekommen.

Nachdem ein geeignetes neues Heim gefunden wurde, geht es an die Planung. Statt langwierig mit Zollstock und Zentimeterband die Zimmer auszumessen, funktioniert auch dies nun durch unkomplizierte Smartphone-Anwendungen. Diese erstellen nach der Messung einen Raumplan, in dem virtuell verschiedene Möbel und Einrichtungsgegenstände platziert werden können.

Dabei kann das gesamte Zimmer gestaltet werden – die Wandfarben, die Küche, das Bad und die Einrichtung werden visuell in der App angezeigt. Sobald alles zur vollen Zufriedenheit eingerichtet wurde, geht es an die tatsächliche Bestellung sowie die Lieferung.

Die Lieferung der Zukunft

Diese Möbellieferungen könnten in Zukunft ebenso deutlich vereinfacht werden. Auch wenn wir bereits heute Lieferungen aus aller Welt in unglaublicher Geschwindigkeit durchführen können, wird sich hier in der Zukunft noch einiges tun. Schon 2050 soll der Lieferdienst der Smart City von Drohnen erobert werden.

Auch bei Lieferungen auf dem Seeweg stehen innovative Veränderungen an: ab 2060 sollen Hochgeschwindigkeitstransportsysteme, sogenannte Hyperloops in den Häfen implementiert werden, die größere Frachten in Windeseile von A nach B transportieren können.

Smart Cities – Uniting People

Smart Cities – Uniting People – eine Infografik von RS Components