Was kostet mein Umzug?

Das ist die zentrale Frage vor der alle Menschen in ihrem Leben einmal oder auch mehrfach, wie wir alle wissen, stehen.

Ein Umzug ist ein sehr komplexes und individuelles Thema, daher gilt in der Regel:

Je mehr der Umzugspartner über Sie und ihren Haushalt oder über ihr Umzugsgut weiß, umso genauer kann er den Preis definieren.

.) Möbelpacker und Transport:

Sobald Sie sicher wissen, ob ihnen aus dem privaten Umfeld jemand als motivierte und helfende Hand beistehen kann, können Sie besser einschätzen wie viele Möbelpacker Sinn machen. Klassisch können Sie meist zwischen 2,3, oder 4 Mann wählen.

Je nachdem, ob Sie sich selbst um einen Leihtransporter kümmern oder nicht, kann ihnen dann ein Angebot mit Möbelpackern oder auch als Kombination “Möbelpacker und LKW” (z.B 3,5t) vorbereitet werden.

In diesem Fall richtet sich das ganze natürlich nach den angegebenen Stundensätzen der Übersiedlungsfirma. Jedoch warnen wir hier ausdrücklich (wie auch in unseren anderen Blogeinträgen) auf diverse Lockangebote einzusteigen, denn hier werden meist nachträglich zusätzliche Kosten in unseriöser und intransparenter Manier verrechnet.

.) Zeit:

Je früher Sie an ein Umzugsunternehmen herantreten umso besser. Meist ist dann die Firma noch nicht sehr ausgelastet und ist bezüglich Datum und vor allem dem Preis noch flexibel, kurzum günstiger!

Weiters entscheidend ist noch, ob Sie am Wochenende oder unter der Woche siedeln möchten bzw. ob Sie zu Beginn oder am Ende des Monats eine Anfrage stellen, wo die Unternehmen meistens einen dichten Terminkalender haben.

Tipp: Ein Termin unter der Woche und gegen Mitte des Monats, schlägt sich angenehm auf die Geldbörse nieder.

.) Entfernung:

Viele Übersiedlungen finden innerhalb einer Stadt oder eines Ortes statt, jedoch sobald es es über die Stadtgrenzen hinausgeht, muss man diverse Kilometerpauschalen oder zusätzliche Arbeitszeit der Spediteure miteinkalkulieren.

.) Stockwerkkosten:

Damit man keine böse Überraschung erlebt, sollte man mit dem Umzugsservice gemeinsam prüfen, ob alle sperrigen Möbel auch in den Aufzug passen oder ggf. zerlegt werden müssen. Gibt es nur die Möglichkeit diversen Hausrat als Ganzes durch das Stiegenhaus zu transportieren, klären Sie ab, ob dafür Zuschläge verlangt werden.

.) Verpackungsmaterial:

Hier gibt es die unterschiedlichsten Varianten und Herangehensweisen, aber es wird dieser Kostenpunkt oft unterschätzt.

Egal ob sie den klassischen Umzugskarton vom Baumarkt oder der Umzugsfirma hernehmen, auf die Bananenschachtel vom Supermarkt oder auf die resistenten Umzugsboxen aus Plastik zurückgreifen, einpacken will gelernt sein.

Auch wenn man der Meinung ist es gut zu beherrschen, macht es sich bezahlt, etwas mehr in Reserve zu haben als geplant. Neben der angesprochenen Umzugsbox kommen natürlich auch noch Kleiderkartons, Luftpolsterfolien, Klebebänder, Seidenpapier, etc. dazu.

.) Halteverbot:

Sie wissen es am besten, wie die Parkplatz-Situation vor ihrem Haus oder ihrer Wohnung ist und dementsprechend sollte man sich auch darüber Gedanken machen. Denn so ein LKW braucht seinen Platz, um so rasch und effizient wie möglich ihr Hab und Gut einladen zu können.

Ein Stehen in zweiter Reihe ist im Rahmen eines Umzuges natürlich nicht möglich, daher gilt es rechtzeitig die Parklücke zu “reservieren” oder die Spedition mit einem Halteverbot zu beauftragen.

.) Zusätzliche Services wie Montage, Entrümpelung, etc.

Ein wichtiger Kostenpunkt sind natürlich alle weiteren Services, die Sie in Anspruch nehmen. Ob das jetzt ein Einpackservice von Umzugskartons betrifft, eine Demontage oder Montage von diversen Möbelstücken und sperrigen Gütern oder die Entrümpelung von altem Hausrat aus dem Keller oder Dachboden – hier muss man klarerweise mit pauschalen Zuschlägen rechnen.

.) Faktor Versicherung

Jedes seriöse Umzugsservice wird ihnen das automatisch mitanbieten. Jedoch sollte man auch hinterfragen, ob hier der Neuwert oder nur der Gebrauchswert (in den meisten Fällen) versichert wird bzw. wie hoch die Deckungssumme ist.

Wer auf Nummer sicher gehen will, kann sich noch bei der Haushaltsversicherung erkundigen oder spezielle Transportversicherungen abschließen.

Fazit:

All diese Kostenpunkte müssen gründlich geklärt werden, dann wird der Umzug auch nicht in einer bösen Überraschung enden und Sie haben immer die Kosten im Blick.

Natürlich kann es auch vorkommen, dass es schnell gehen muss oder keine Zeit für ausführliche Recherchen vorhanden ist, dann ist es ratsam unseren Umzugsvergleich zu Rate zu ziehen.

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Wir wünschen Ihnen einen angenehmen und reibungslosen Umzug!

Michael Schneider,
CEO & Founder