In den meisten Mietverträgen heutzutage ist geregelt, dass die Wohnung nach dem Auszug besenrein übergeben werden muss. Aber wie sauber müssen die Räume bei der Übergabe wirklich sein?

Wie sauber ist „besenrein“?

Besenrein bedeutet im Grunde genommen „grob gereinigt“. Bei der Wohnungsrückgabe sollte die Wohnung somit sauber übergeben werden, Boden und Teppiche müssen dabei gesaugt und starke Verschmutzungen sowie Spinnweben entfernt werden.

Ist eine Einbauküche vorhanden, muss auch diese geputzt werden, ebenso wie der Herd und das Backrohr, falls vorhanden. Der Kühlschrank muss abgetaut, ausgeräumt und feucht ausgewischt sein; Kellerräume, Garagen und Abstellräume sollten sauber zurückgelassen werden, ebenso wie Badezimmer und Toilette. Fenster selbst müssen allerdings nicht geputzt werden, es sei denn, sie sind mit Kleberesten oder ähnlichem stark verschmutzt. Die Endreinigung „besenreiner“ Wohnungen übernimmt normalerweise der Vermieter, wofür der Mieter eine im Mietvertrag festgelegte Reinigungspauschale bezahlt.

Durchgang frei!

Wichtig ist auch, dass die Wohnräume frei von beweglichen Gegenständen sind – Im schlimmsten Fall wird ansonsten die Reinigung der Wohnung und die Beseitigung noch vorhandener Gegenstände auf Kosten des Mieters veranlasst. Mitvermietete Gegenstände, die normalerweise auch im Mietvertrag aufgelistet sind, müssen dabei natürlich in der Wohnung belassen werden. Wie auch schon in unserem letzten Artikel erwähnt, empfiehlt sich die Anfertigung eines Übergabeprotokolls, um spätere Unklarheiten problemlos aus der Welt schaffen zu können.

Sabrina Zwirschitz
Redaktion
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